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Überstunden-Coolness

2018-36-Kommunikations-Olymp

Im Umgang mit Überstunden braucht es eine gute Portion Coolness – und eine klare Linie. Wie halten Sie’s?

Ich freue mich auf Ihren Tipp, wie Sie den Umgang mit dem Thema positiv beeinflussen.

Vielen Dank  und herzliche Grüsse aus Ihrem Kompetenzzentrum für Servicequalität, Führungskultur und die Entwicklung von Kundenbeziehungen.

Jörg Neumann

Übrigens: Den aktuellen Weekly Empowerment Innovationsletter «Überstunden-Coolness» lesen hier.

10 Responses to “Überstunden-Coolness”

  1. Marc-Daniel Margreiter sagt:

    Was heisst eigentlich „Überstunden“?
    Wörtlich gesehen, sind dies doch Stunden, die über bereits existierende Stunden aufgetürmt werden. Der Turm von Babel ist bekanntlich eingestürzt. Und es war bis zum heutigen Tag nicht der Einzige, dem dieses Schicksal zuteil wurde.
    Eine Art von Überstunden bei Mitarbeitern, die generell unter den Teppich gewischt wird, sind zu kurze Mittagszeiten. Gesetzlich festgehalten ist bei einem 100% Tagespensum 45 Minuten. Macht der Mitarbeiter nur 30 Minuten Mittag, gehen ihm 15 Minuten verloren. Wie Sinnvoll ist eine solche Regelung?
    Bei Kader ist immer wieder keine Zeiterfassung vorgesehen, damit Überstunden nicht kompensiert werden müssen. Dies kann auf beide Seiten ausgenutzt werden.
    Ich arbeite im Tourismusbereich. Zuvor war ich Vermögensberater auf einer Bank Wenn ich mit Gästen auf eine vom Unternehmen organisierte Wanderung als Mitarbeiter zur Kundenpflege mitgehe, wenn ich zur Kundenpflege mit meiner Klientel ein Konzert besuchen darf/muss und dadurch Überstunden entstehen, habe ich auch einen Mehrnutzen indem mir Attraktionen kostenlos angeboten werden. Hier finde ich es durchwegs in Ordnung, dass solche Überstungen nicht 1:1 angerechnet werden, da sie auch Erholung mit sich bringen, solange ich Einfluss auf die Auswahl der Programme habe. Was meinen Sie, liebe Leser dazu?

  2. Wir planen einmal monatlich unsere Projekte und berücksichtigen dabei die Ressourcen pro Mitarbeiter. Über- oder Minusstunden werden dabei auch berücksichtigt und Mitarbeitende entsprechend ent- oder belastet.

  3. C. Hafner sagt:

    Da ich im Marketingbereich (Teilzeitpensum 70%) tätig bin fallen regelmässig zusätzliche Stunden an sei es durch Messevorbereitungen oder Teilnahmen und diese zu kompensieren ist fast nicht möglich – daher lasse ich mir einen Teil einmal im Jahr auszahlen und ansonsten versuche ich diese stundenweise in der Sommerzeit abzubauen.

  4. Jürg Meyer sagt:

    Wenn Mitarbeitende Überstunden machen, weil z.B. das Kundenaufkommen viel höher ist als erwartet, ist dies erst einmal positiv und wird entsprechend gewürdigt.
    Der Bezug der Überzeit erfolgt laufend, durchaus auch an einem schönen Sommernachmittag als Dankeschön an die Mitarbeitenden.

  5. Ria Lungershausen sagt:

    Das Thema Überstunden ist immer ein heikles Thema.
    Ich denke zum einen ist es wichtig als Führungsperson immer wieder, wenn der Arbeitsrapport abgegeben wird nachzuhaken weshalb Überstunden angehäuft wurden. Dies vermittelt dem Mitarbeiter schon so eine gewisse Aufmerksamkeit der Führungsperson. Dann denke ich überzeit sollte wenn nicht ausdrücklich angeordnet nicht nötig sein, ausser der Mitanbieter kommuniziert vorgängig seinem Vorgesetzten dass er Mehrleistung erledigen muss um seinen Aufgaben gerecht zu werden. Alle Mitarbeiter sollten gerecht behandelt werden, das heisst das man alle anspricht die Überstunden leisten.Vielfach hat sich einfach auch etwas wie eingewöhnt und manifestiert. Der Mitarbeiter beginnt immer zur gleichen Zeit mit seiner Arbeit an, auch wenn es vielleicht noch nicht nötig wäre. Hier ist es wichtig klare Regeln den Mitarbeitern zu vermitteln. (Präsenz-Zeiten definieren) und frühster Arbeitsbeginn /Arbeitsende festzulegen.Das wären ein paar meiner Ansichten zu dieser Thematik. ☺

  6. Martin Bürgi sagt:

    Ich spreche Mitarbeiter, bei denen sich Überstunden anzusammeln drohen, regelmässig darauf an und frage sie, wie sie diese wieder abzubauen gedenken. Dies führt in meiner Erfahrung dazu, dass weniger Überstunden entstehen und betrieblich notwendige Überstunden gezielt wieder reduziert werden.

  7. Vorleben ist relevant!
    ein wichtiger Punkt ist, wenn die Chefin/der Chef selber auch nicht ewig im Büro sitzt… Es muss bekanntlicherweise alles vorgelebt werden.

  8. Erika Keiser sagt:

    Das Paretoprinzip bzw. die 80-zu-20-Regel besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden.

    Sofern die Art der Arbeit die Anwendung dieser Regel zulässt, führt dies zu mehr Effizienz bei guter Qualität (es müssen nicht immer 100% erreicht werden damit eine Arbeit eine gute Qualität hat) und damit zu weniger Überstunden.

    Ich wende diese Regel immer wieder gerne an, sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich.

    Natürlich ist die Regel nicht auf alle Aufgaben anwendbar, doch wenn man sie sinnvoll einsetzt, erleichtert sie das Leben enorm und man hat mehr Zeit für andere Aufgaben zur Verfügung.

  9. Silvia Steffens-Durm sagt:

    In unserem Weingut fallen Überstunden saisonal an. Ich lasse auch von Familienmitarbeitern Stundenlisten führen und an jedem Monatsende wird dieses Blatt unterschrieben und die Überstunden in einem Extrablatt eingetragen, so wissen alle, wieviel Überstunden da sind und dass man sie im Winter + Frühjahr abbauen kann.

  10. Knut Träg sagt:

    Auch eine Variante ist ein Überstundenkonto mit def. Max. Überstundenanzahl. Alles was drüber ist gibt keine Kompensation, da schaut der MA dann selbst dass nicht so viele anfallen. Funktioniert

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