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Teamziele als Kulturförderung

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Fast in allen Firmen werden Zielsetzungen als Führungsinstrument genutzt. Aber längst nicht alle Firmen kommen mit ihren Zielsetzungen dort an, wo sie hin wollen – das hat Gründe …

Wie in den Unternehmen rund um Zielsetzungen geführt wird, könnte unterschiedlicher nicht sein. Dies beginnt schon beim Formulieren. Natürlich werden Zielsetzungen, auf die Teammitglieder einen gewissen Einfluss hatten, bedingungsloser akzeptiert – trotzdem werden sie diesen immer wieder ohne vorherige Beteiligung vorgesetzt: die kommen halt von oben. Achtung: Wenn Sie es sich als Führungskraft mit einer solchen Rechtfertigung einfach machen, wirkt das schnell, wie wenn Ihnen die Führungs-Schuhe eine Nummer zu gross sind. Auf Ziele sollten Sie unbedingt Einfluss nehmen, auch um die Identifikation mit diesen von Beginn an zu steigern.

Weiter geht’s mit dem Aufgreifen der Ziele im Führungsalltag. Bei den einen fällt dieses Thema eher unregelmässig sprichwörtlich vom Himmel – andere bringen dies transparent in den Führungsinstrumenten unter, beispielsweise in den 1:1-Gesprächen und in Teammeetings. Sie werden nicht erstaunt sein, dass ich letzteres stark empfehle. Apropos Teammeetings. Ja, auch dort gehören Zielsetzungen hin. Schliesslich sollte es ein Thema im Team sein, ob man auf Kurs ist oder nicht.

Ich gehe noch weiter, in dem ich stets Teamziele formulieren lasse. Der Anteil an der Gesamt-Zielerreichung sollte spürbar, aber nicht zu hoch sein. Dann lösen Teamziele viel Positives aus: noch mehr Kommunikation im Team, gemeinsames Arbeiten an der Lösung und gegenseitiges Fordern und Fördern. Auf diese Auswirkungen möchte ich nicht verzichten. Und Sie?

Jörg Neumann

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