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So kündigt die Schweiz

2017-20-So-künigt-die-Schweiz

Diese Woche haben wir eine Studie veröffentlicht, in die ich als Mensch, Führungskraft und Unternehmer sehr gern investiert habe. Sie skizziert, wie und warum in der Schweiz Arbeitsverhältnisse gekündigt werden. Warum es die Studie brauchte? Lesen Sie heute ganz einfach nur einen Teil der Antworten von Arbeitnehmern auf die Frage: Wie haben Sie sich im Kündigungsgespräch gefühlt?

Am Boden zerstört. Sehr schlecht. Ohnmächtig. Machtlos. Ohne Wert. Neutral. Erleichtert. Überrumpelt. Sehr unwohl. Überhaupt nicht wertgeschätzt. Beschissen. Veräppelt. Verarscht. Gedemütigt. Miserabel. Sehr traurig. Auf dem Boden zertrampelt. Enttäuscht.

Ungerecht behandelt. Betrogen. Komisch. Schlecht. In gewisser Weise bestätigt. Nicht gewürdigt. Machtlos. Im Stich gelassen. Etwas verloren. Traurig. Den Tränen nahe. Völlig aufgelöst. Geschockt. Schockiert. Als fiele ich aus allen Wolken. Konsterniert. Gut.

Mitgenommen. Frustriert. Unverstanden. Sehr verletzt. Total niedergeschlagen. Unvorbereitet. Hilflos. Vor den Kopf gestossen. Erschrocken. Hintergangen. Zwiespältig. Sprachlos. Gefasst. Katastrophal. Kollegial. Beherrscht. Wütend. Leer.

Mal. Décu. Dévalorisée. Inquieté. Choquée. Entourée. Dépassée. Soulagée. Très triste. Perdu. Étonné. Demotivato. Indifferente. Amareggiato. Male. Triste. Abbandonato. Tranquilla. Très mal. Desorientée. Surpris. Déprimé. Fatigué. Pas surpris. Lésée. Rabaissée. Humiliée. Pas respectée.

Tragen Sie also mit dazu bei, dass auch Kündigungen wertschätzend ausgesprochen werden – und zwar von beiden Seiten, bei aller Konsequenz, die dabei auch nötig ist.

Merci.

Jörg Neumann

3 Responses to “So kündigt die Schweiz”

  1. Marc-Daniel Margreiter sagt:

    Ich bin dabei die Studie zu lesen.

    Unter den Punkt: Alles klar, alles klar? Fehlt für mich ein wesentlicher Punkt.

    Viele Führungskräfte waren noch nie arbeitslos. Immer wieder sind sie heute rund 40 Jahre Alt, können scih nicht in die Situation älterer Mitarbeiter versetzen. Zudem hat sich der Arbeitsmarkt in den letzten 10 Jahren gewaltig geändert. Personen über 50 ohne Führungserfahrung haben voraussichtlich eine überdurchschnittlich lange Arbeitslosenzeit vor sich. Ich kenne gar Fälle, die bis nach Asien ausgewandert sind weil sie hier nur Absagen erhalten haben. Sie wurden in der Schweiz von einem Callcenter angeheuert, welches Kundendienste in Billigstländer für Grossunternehmen in Europa anbieten.

    Vorgängig zum Gespräch macht es für die Personalberateung und/oder dem Vorgesetzten Sinn, kurz sich bei RAV zu erkundigen. Die RAV’s begrüssen Kontakte zu Unternehmen und führen immer wieder Arbeitgeberevents für den gegenseitigen Austausch an.

  2. Marc-Daniel Margreiter sagt:

    Mein Kommentar endete zu schnell.

    Unsere Freizeit ist sehr wichtig. Da sie Aufgabe, die richtige Weiterbildung und Kompetenzplattformen zu wählen sehr zeitintensiv ist, macht es durchwegs Sinn, sich dafür auch an einen professionellen Coach mit breiter Lebenserfahrung zu wenden.

  3. Marc-Daniel Margreiter sagt:

    Ich habe schon mehrmals eine solch traurige Situation erlebt. Als Direktbetroffener, und auch als Arbeitskollege.

    In beiden Fällen ist man betroffen. Diese Betroffenheit steigt mit zunehmendem Alter, da ein Wiedereinstieg immer schwieriger wird.
    Direkt betroffen war ich mit 35. Das war vor über 10 Jahren. Indirekt betroffen, durch Entlassungen in meinem näheren Umfeld, bin ich heute.

    Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten 15 Jahren massiv verändert.
    Der Anschein, dass in der Schweiz für viele Unternehmen die erwartete Gewinn-Erfolgsmarge gefährdet oder nicht mehr erreicht werden kann und daraus Hau-Ruck Entscheidungen getroffen werden,
    der Eindruck dass unqualifizierte und leicht qualifizierte Arbeitskräfte immer öfters Global ausgegliedert werden, dass man sich immer mehr Fachkräfte weltweit ins Land holt, wächst.

    Die heutige Zeit beweist nur allzuklar, dass man auch als Angestellter dringend immer wieder eine Standortbestimmung machen muss und ein entsprechendes Netzwerk aufbauen und pflegen muss.

    Das ist sehr zeitintensiv.

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