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Sie liebt mich, sie liebt mich nicht

2016-16-Sie liebt mich

Dies ist der Newsletter, den Sie, liebe Leser, sich beim Voting im Februar gewünscht haben: Wie gehen unterschiedliche Charaktere mit Veränderungen um?

Haben Sie auch schon Blumen aufgrund ungewisser Liebes-Aussichten zerpflückt? Immerhin beträgt die Erfolgsaussicht dabei sagenhafte 50%. Mal ehrlich: Falls sich 50% Ihrer Mitarbeiter auf Veränderungen freuen, dürften Sie recht zufrieden sein.

 

Natürlich sind Mitarbeiter vor allem eins: sehr unterschiedlich. Trotzdem lassen sich Muster erkennen, wie unterschiedliche Charaktere reagieren.

 

  • Zurückhaltende Mitarbeiter, die sich ihre Meinung eher intuitiv und im Gespräch mit anderen bilden, brauchen mehr Zeit, um sich auf Veränderungen einzustellen. Sie suchen stets eine grosse Portion Berechenbarkeit und Kontinuität – genau diese geht bei Veränderungen etwas verloren. Stellen Sie genug Austausch sicher und lassen Sie Bedenken eine Zeit lang zu. So finden diese Mitarbeiter ihre Akzeptanz schneller wieder.
  • Die Unterhalter in Ihrem Team agieren eher nach dem Motto Es kommt schon gut. Somit sind sie ideale Botschafter für Neues. Schwer tun sie sich manchmal mit dem wirklich zuverlässigen Umsetzen von Abläufen – fördern und fordern Sie diese Teammitglieder somit genau dabei.
  • Für die Macher in Ihrem Team sind Veränderungen schlicht notwendig und nicht der Rede Wert. Sie interessieren sich viel mehr für die damit verbundenen Zielsetzungen und Resultate. Lassen Sie sie deshalb voranlaufen, geben Sie ihnen die Rolle der Innovations-Treiber und nutzen Sie diese Erfahrungen, um den Veränderungsprozess zu gestalten.
  • Wie viele Denker haben Sie in Ihrem Team? Deren introvertierte und prozessorientierte Art lässt sie beim Annehmen von Veränderungen durchaus zögern, denn sie wollen alle Aspekte genau verstehen. Nutzen Sie sie also als Input-Geber, zum Analysieren der Auswirkungen, zum Formulieren von Abläufen und um den Fortschritt zu kontrollieren. Fordern Sie aber auch das Tun ein, denn nur Kontrollieren und Beobachten reicht natürlich nicht.

 

Schönes Frühlingswochenende!

Jörg Neumann

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