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Meine Wenigkeit

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Ich darf wirklich eine Menge Präsentationen und Referate verfolgen und ich habe ja auch schon oft darüber geschrieben. Heute geht es um ein paar Worte, die mir immer, wenn Sie fallen, auffallen.

Wenn ich höre, wie jemand dies auf einer Bühne oder im Gespräch mit Kunden sagt, frage ich mich stets, wie das gemeint ist. Denn das, was es heisst (Duden: etwas ganz Unscheinbares, Wertloses; Kleinigkeit) würde nie wirklich passen.

 

Also gibt es zur Erklärung die folgenden Möglichkeiten:

  1. Wer es sagt, will sich selber bewusst zurücknehmen und die Wichtigkeit anderer Personen hervorheben. Vielleicht weil die eigene Position viel Aufmerksamkeit auf sich zieht – diese würde man lieber auf andere gerichtet sehen.
  2. Es ist schlichtweg eine Floskel, die zwar etwas abgedroschen oder wie aus der Zeit gefallen wirkt, mit der aber nichts speziell beabsichtigt wird.
  3. Wer es sagt, betont seine eigene Bescheidenheit, vielleicht um Sympathien zu gewinnen.

 

Meine Wenigkeit. Wer es sagt, sollte sich zumindest bewusst sein, dass diese Wortwahl längst nicht immer authentisch in den Zusammenhang (Kundenveranstaltungen, Weiterbildung, innovative Produkte, usw.) passt.

Schönes Wochenende!

Jörg Neumann

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