(No Ratings Yet)
Loading...

Mach’s doch gleich selber

2017-23-Mach's-doch-

Jede Führungskraft hat in der Firma, in der sie arbeitet, einen Ruf, ein besonderes Image. Und dieser Ruf, davon bin ich fest überzeugt, ist genau der, den sich eine Führungskraft verdient. Wie ist der Führungsstil? Wie fördert und fordert jemand die eigenen Teammitglieder? Spricht er oder sie nur von einer Feedback-Kultur oder wird diese im Alltag gelebt?

Wie Führungskräfte mit Ideen ihrer Teammitglieder umgehen, hat grossen Einfluss auf ihren Ruf. Denn warum sollten echte Leistungsträger sich Führungskräfte aussuchen, die neuen Ideen eher im Weg stehen als auf die Sprünge helfen?

  • Kochen Sie als Führungskraft Ihre Ideen-Suppe keinesfalls im Alleingang. Bringen Sie das Thema «Ideen» in Ihren Führungsinstrumenten unter, damit es regelmässig aufgegriffen wird. Sie können dann ja immer mal mehr, mal weniger Zeit einsetzen.
  • Feiern Sie umgesetzte Ideen ähnlich wie Erfolge – und lassen Sie Ihre Ideengeber dabei «in der Sonne stehen», das motiviert.
  • Belohnen Sie tolle Ideen nicht nur materiell, sondern auch mit aussergewöhnlichen Gesten: das kann Freizeit sein oder ein besonderes Erlebnis im Unternehmen (der Besuch eines Standorts oder die Teilnahme an einer Weiterbildung oder Messe).

Welche Tipps für den besonders erfolgreichen Umgang mit Ideen haben Sie? Notieren Sie Ihren Tipp hier im nzp empowerment blog – die ersten 10 «blogger» erhalten eins unserer wertvollen Gedankenbücher als Geschenk.

Inspirierende Grüsse!

Ihr Jörg Neumann

8 Responses to “Mach’s doch gleich selber”

  1. Oft tauchen beim Feierabend-Bier oder Pausenkaffee – im lockeren Gespräch – kreative, neue, unkonventionelle Ideen für Probleme auf. Die Mitarbeitenden wissen in der Regel sehr genau wo der Schuh drückt und haben Ideen zur Verbesserung.
    Fazit: Keinen aufgeblasenen (teuren) Ideen-Management-Prozess einführen, sondern die Nähe zu den Mitarbeitenden suchen und sie ganz konkret nach Lösungen zu bestimmten Problemen fragen.
    Und ja, die Lorbeeren für die Ideen gehören den Ideengebern!

  2. Danke, das ist ein wichtiges Thema. Es kann man aufwändiger – eben mit einem Ausflug, man etwas weniger – mit einem Bier oder Flasche Sekt am Feierabend sein. Es sind noch zwei andere meiner Meinung nach wichtigen Punkte, die ich in diesem Zusammenhang erwähnen will. 1. Dieses „Ideen-Feiern“ soll ein Teil der Unternehmungs-Kultur werden. Daher kann man auf einem Whiteboard (Blackboard, Pinwand) so was wie grüne Punkte oder goldige Sterne, oder Daumenhoch-Zeichen usw. sammeln/aufhängen. Somit kann man viele kleinen Ideen/Erfolge würdigen und ab einer gewissen Anzahl dann richtig feiern lassen. 2. Wie wär’s, wenn man auch die Fehler „feiern“ wird? So profitieren alle von diesen „negativen“ Erfahrungen und können als Team das nächste Mal es besser machen.

  3. Schwarz sagt:

    Zuerst muss ein Feedback auch empfangen werden…
    -Zuhören und Aufnehmen. Akzeptiert man die Beobachtung des Anderen.
    -Stelle ich eine Rückfrage, wenn etwas unklar ist.
    -Mache ich eine Zusammenfassung. Erkenntnisse formulieren und spiegeln.

    Oder Erkläre, Rechtfertige und Verteidige ich mich…

    Fazit: Gelassen bleiben und in Ruhe über das Gehörte nachdenken.

  4. Schritt 1: Ideen zulassen. Keine Selbstverständlichkeit in den heutigen stark strukturierten und prozessorientierten Abläufen.

    Schritt 2: Ideen unterstützen. Gute Idee, mach es doch gleich selbst ist da sicherlich nicht sehr zielführend. Ideen unterstützen heisst die Ressourcen für eine professionelle Umsetzung bereitstellen.

    Schritt 3: Umsetzung begleiten. Ideen zulassen und die Ressourcen bereitstellen ist nur die halbe Miete. Eine adäquate Umsetzungsbegleitung zeigt Interesse sowie Wertschätzung und hilft bei der Sicherstellung der Zielerreichung.

    Das Feiern der Ideen und nicht nur der schlussendlichen Umsetzung ist ein wichtiger Impuls und Input aus dem Empowerment welchen ich gerne aufnehme und in unserem Umgang mit Ideen wohl vermehrt einfliessen lassen werde.

  5. Wir haben einen Wanderpokal für gute, umgesetzte Ideen, welcher der/die Mitarbeiterin auf seinen Korpus stellen kann.

  6. Rita Frei sagt:

    Wenn ich von einer Mitarbeiterin eine Idee erhalte – diese anschliessend auf irgendeine Art umsetzen kann, ist es mir wichtig, dass ich im Infomail an alle unter PS:…… darauf hinweise, von wem die Idee kam und mich im Namen von allen dafür bedanke

    lieber GRuss

    Rita Frei

  7. Reto Rohner sagt:

    Schon oft habe ich es selber erlebt, dass krampfhaft versucht wird, ein Ideenmanagement aufzubauen. Nur was nützt das, wenn die Mitarbeitenden davon überzeugt sind, dass ihre Ideen nicht ernst genommen werden.
    Für mich ist es erfolgsversprechend, wenn Influencer im Team ihre Ideen aktiv einbringen und die eine oder andere Idee (auch wenn sie auf den ersten Blick unkonnventionell erscheint) ernsthaft verfolgt wird. Wichtig ist, dass die Mitarbeitenden merken, dass ihre Ideen tatsächlich willkommen sind und entsprechende Feedbacks gegeben werden. Falls dann die Idee auch noch honoriert wird, ist dies eine schöne Geste, aber nicht zwingend notwendig. Ehrliche Wertschätzung ist aus meiner Sicht, die beste Auszeichnung.

  8. Dani Schaffhauser sagt:

    … und (Danke Jörg für das super Thema) wie wärs, wenn durch lösungsoientierte Fragen noch mehr zur Idee, zu den Zielen und den kühnsten Hoffnungen gesprochen würde? Schönes Weekend

Hinterlassen Sie eine Antwort

Bewerten Sie diesen Artikel

(No Ratings Yet)
Loading...

Ihre Frage an



captcha

Seminare