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London – Letzigrund – Lust aufs Führen

2017-38- London - Letzigrund - Lust aufs Führen (2)

Die grossen Leichtathletik-Anlässe liegen nur ein paar Wochen zurück. Erneut führten die Staffel-Wettbewerbe in London oder im Letzigrund vor, dass die Laufleistung alleine nicht immer für den Sieg reicht. Auf die Übergaben kommt’s an.

Beim Stichwort Übergaben klingelt es vielen Führungskräften in den Ohren, denn die sind wichtig. Beim Schichtwechsel und bei der Zusammenarbeit zwischen Innen- und Aussendienst. Bei der Projektarbeit, bei Stellvertretungen und beim Delegieren. Wenn die Übergabe stimmt, werden Schnittstellen zu Nahtstellen und es läuft rund.

Wie oft thematisieren Sie dies in Ihrem Team? Wäre es mal wieder Zeit?

Wenn ja, dann machen Sie es richtig bildhaft. Steigen Sie in das Thema ein, indem Sie einen Staffelstab im Team rundgeben: die Symbolik ist sofort spürbar und einfach grossartig. Wie bitte, Sie haben gerade keinen zur Hand? Ganz einfach. Erzählen Sie einen Ihrer Tipps für gute Übergaben oder Schnittstellen im hier im empowerment blog. Wir versenden 10 x 1 Staffelstab an all diejenigen, die ihre Vorgehensweisen teilen. Falls mehr Tipps zusammenkommen, entscheidet das Los.

Beim Führen wünsche ich Ihnen viel Spass, Inspiration und Freude. Schönes Wochenende!

Jörg Neumann

12 Responses to “London – Letzigrund – Lust aufs Führen”

  1. Um Übergaben perfekt zu koordinieren gibt es aus meiner Sicht ein unverzichtbares Tool: MindManager. Man kann dort graphisch alle relevanten Punkte sammeln und hinterlegen. Dank der visuellen Arbeitsweise denkt man vernetzter, kreativer und innovativer. Man kann damit auch sehr gut Wissensmanagement betreiben. Während der Abwesenheit lässt sich in der Map der Status einzelner Aufgaben ergänzen, neue Punkte werden hinzugefügt und die Übergabe nach den Ferien (das wird oft vernachlässigt) gestaltet sich genau so einfach wie vor Ferienantritt. Testen Sie es doch einmal aus.

  2. Thomas Waber sagt:

    Wir sind gerade dabei unser altes QM-System abzulösen und auf ein neues System zu wechseln. Für diesen Schritt haben wir einen Coach angegiert. Dieser macht nicht Arbeit, sondern zeigt auf wie effizient dokumentiert werden kann. Als Führungskraft setze ich mich intensiv mit dem Team zusammen und besprechen die vorhandenen Arbeitsanweisungen. Oft kommt gerade bei gedacht vertrauten Ablaufen hervor, dass Leerläufe gemacht werden.

    Auch wenn nicht immer gleich ein neues QM-System erarbeitet werden kann, so ist es wirklich hilfreich mit allen Teilnehmenden des Leistungsprozesses über den Inhalt zu sprechen. Wir haben fast ausschließlich Teilzeitmitarbeitende, da müssen die Abläufe sehr präzis sein.

  3. Marc-Daniel Margreiter sagt:

    Was haben generell Firmengründer, Patrons und Unternehmensführer gemeinsam?
    Extremes Herzblut für das Unternehmen und die Sache. Dieses Herzblut ist ab und zu so gross, dass man dieses bei anderen Kaderleuten oder den potentiellen Nachfolger nicht erkennt. Mein Vater hat sich vom Maschinenschlosser zum Unternehmer heraufgearbeitet und wollte uns ins Unternehmen später einbringen. Der Staffelstab fiel vollkommen zu Boden. Wir Söhne konnten diesen nicht aufheben, da unser Vater überall beweisen wollte, dass er besser war als wir. Er war genial und er hat sehr viel aufgebaut, was wir allenfalls gar nie zustande gebracht hätten. Doch jede Person hat seine individuellen Stärken. Er hat uns Ausbildungen ermöglicht, die er selber nie geniessen konnte. In Venezuela, wo er sein Unternehmen aufgebaut hat, arbeitete man damals noch mit Maschinen aus den 60er Jahren. Statt meinen Bruder nach Feierabend bei den alten Geräten einzuarbeiten, stellte er diesen vor den Arbeitern bloss. Jegliche Führungschance wurde dadurch im Keime erstickt.
    In solchen und ähnlichen Fällen macht es immer wieder Sinn einen Coach zu engagieren. Eine Person, ein Team, welches Ideen einbringen, aktuelle Führungs- wie auch die Nachwuchsführungskraft gemeinsam und getrennt begleitet, damit tolle Ideen, angesammeltes Wissen, geniale Kompetenzen gestärkt und optimal zusammen geführt werden können. Der neutrale Blick von Aussen, die Unterstützung die nicht von Seilschaften beieinflusst ist, kann sehr viel bewirken.
    Ein solches, extrem erfolgversprechendes Coaching traue ich der NZP zu. Ich erlebe es in jedem Seminar mit den entsprechenden Partner wieder und wieder. Ich verblüffe mein Umfeld mit meinen rhetorischen Fähigkeiten und Kompetenzen. NZP hat mich mit einem indirekten Coaching bis heute gestärkt. Ich muss es nur noch mehr anwenden.

  4. Checklisten, einfache Prozesse wie auch ein gutes CRM fördern die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Aussendienst. Das Entscheidende, ob der Stab hinunterfällt oder eben nicht, ist meiner Ansicht jedoch der Teamgeist unter den Mitarbeitenden und das kurze Briefing / Gespräch bei der Stabsübergabe. Hilfreich ist ebenso, dass die Email-Postfacheingänge innerhalb der Teams jedem zugänglich sind.

  5. Phil Eicher sagt:

    Bei den Bereichs- und Abteilungssitzungen werden gezielt und abgestimmt auf die Traktanden Mitarbeitende von anderen Abteilungen eingeladen, die zu ausgesuchten Themen mit Schnittstellen-Relevanz Ihre Perspektive einbringen.
    Dadurch entstehen gegenseitige Sensiblisierung und verbesserter Informationsfluss. In Einzelfällen können die internen Prozesse optimiert werden: Idealerweise so, dass sogar der Nutzen und Mehrwert für Kunden erhöht wird.

  6. A. Senn sagt:

    Als Servicetechniker und Baustellenleiter im Bereich der Fördertechnik ist eine regelmäßige und offene Kommunikation das A und O in meinem Team. Damit keine Pendenzen verloren gehen werden sie bei uns in der sogenannten OP Liste festgehalten. Diese Liste wird online geführt und bei den jeweiligen Punkten sind auch Links für weitere Infos hinterlegt. Mir scheint es wichtig, das die Räder im Team auch ohne meine Anwesenheit weiter drehen können.
    Ich denke da nicht nur an Urlaub, denn es kann immer mal was dazwischen kommen.

  7. H. Walliser sagt:

    Bei uns in der Gastronomieabteilung werden Anlässe oft nicht von derjenigen Person erledigt welche sie produzieren.
    Damit es keine Eierlegerei gibt ist eine gute Teamkultur sowie Vertrauen sehr wichtig. Ein brauchbarer und gut strukturierter Anlasszettel ebenfalls.
    Bei komplizierteren Events wird eine kurze Begehung sowie ein briefing abgehalten.
    Damit nicht zu viele Staffelstäbe übergeben werden müssen übernimmt eine Person den Lead und ist nach Möglichkeit bei der Offerten Abgabe, Vorbereitung, Anlassbegleitung, Nachbearbeitung und Feed-back Einholung die Ansprechperson.

  8. London – Letzigrund – Lust aufs Führen

    Neue Schnittstelle zum neuen Mitarbeitenden.

    Um eine nahtlosen Übergang vom alten zum neuen Mitarbeitenden zu erzielen, wird im optimalen Fall der neue Mitarbeiter vom alten Mitarbeiter eingearbeitet. Denn in der Regel besitzt der abtretende Mitarbeiter das individuelle Fachwissen über den Aufgabenbereich, die Unternehmung, die Kunden und Lieferanten. Gerade in unserem Umfeld, in denen der Kunde im Fokus steht, legen wir besonders viel Wert auf eine sorgfältige Übergabe und Einführung.
    Für eine gute Schnittstelle zum neuen Mitarbeiter legen wir Wert auf mehrere wichtige Punkte, damit sich der neue Mitarbeitende wohl fühlt und sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut machen kann. Desto besser die Einführung, desto schneller wird der neuen Mitarbeitende ein hohes Niveau erreichen und qualitative und quantitative Resultate erzielen, die auch motivierend wirken. Genau wie beim Staffeltraining – Je besser die Trainings und Vorbereitungen auf den Wettkampf sind, umso grösser sind die Erfolgschancen, wenn es zählt.
    Einige wichtige Punkte sind:
    Einführungsprogramm frühzeitig planen und erstellen, Götti bestimmen, persönlicher Empfang, gemeinsames Mittagessen ersten Tag, Zwischenkontrolltermine abhalten, Schulungen einplanen, Vertrauen schenken und natürlich wie beim Staffellauf die Schnittstellen sauber und effizient einführen, usw.

    Ich wünsche allen viel Erfolg mit neuen Team-Mitgliedern!

  9. Peter Herger sagt:

    Das Wort Schnittstelle sagt es ja schon, es ist persönlich wie in der IT das selbe. Je transparenter und besser dokumentiert, desto einfacher lassen sich Schnittstellen umsetzen und Übergaben vollziehen.

  10. Schaffhauser Daniel sagt:

    Notizen zu Kunden. Im CRM jeweils die Kunden-Notizen nachführen lassen als Führungskraft und auch konsequent ansprechen für was diese Kunden-Notizen zur Verfügung steht. Die Übergabe z.B. durch Krankheit oder Unfall kann super gemacht werden, da der Stv. auf die Notizen zurückgreifen kann und weiss, was genau geschehen ist bei welchem Kunden. Grüsse und ein schönes Weekend.

    Dani

  11. S. Etter sagt:

    Wir arbeiten in einem Job-Sharing (50% und 80%) und eine gute Übergabe ist für uns unerlässlich. Wir haben eine Liste erstellt, wo wir die wichtigsten Themen mit To Do’s und Informationen festhalten. Den E-Mail-Eingang (wir benutzen das gleiche Postfach) sortieren wir streng nach Bearbeiten, Abwarten, Information, etc. Und dann nutzen wir natürlich die gemeinsamen Arbeitstage für einen regen mündlichen Austausch. Die schriftliche Übergabe erfordert zwar viel Disziplin aber bis jetzt funktioniert es super.

  12. S. Kriesel sagt:

    In unserem Kommunikationsteam gibt’s vor den Ferien jeweils ein Übergabedokument durch den / die Reisenden – auf der Titelseite ein Foto der jeweiligen Destination zum Schwärmen, im Innern aber eine Liste von allen aktuellen Themen mit klaren Verantwortlichkeiten, To Do’s und Links zu der zugehörigen Dateiablage, so dass die Abwesenheit weniger schmerzt und man sich im Team für die Ferien der anderen jeweils freuen kann.

    Fördert den Austausch und die gegenseitige Wertschätzung – und der Staffelstab fällt während Ferien deutlich seltener auf den Boden.

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