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Die Stundenlohn-Herausforderung

2015-04-Die Stundenlohn-Herausforderung

Viele Projektleiter kennen diese Situation. Sie leisten für ihre Kunden immense Arbeit, setzen sich ein, reagieren top flexibel. Trotzdem findet sich immer wieder mal jemand, der ihren Stundenlohn ins Visier nimmt. Alle Achtung, wie erklären Sie denn diesen Stundenlohn? Das ist aber ganz schön happig? Das führt häufig zu Erklärungsnot. Den eigenen Stundenlohn sollte man allerdings gut und entspannt begründen können. Achten Sie dabei auf folgende Tipps:

•    Beim Stundenlohn-Ansatz geht es nicht nur um den Preis für eine Arbeitsstunde, sondern darum, was ein Projektleiter im Berufsleben an Erfahrung, Kompetenz und Wissen in seinen Rucksack gepackt hat. Dies dürfen Sie so erwähnen.
•    Rücken Sie den Stundenlohn stets in ein Verhältnis zum Nutzen, der für den Kunden entsteht.
•    Werden Sie dabei sehr konkret, vermeiden Sie Floskeln und nennen Sie lieber Beispiele.

Klingen kann das so: Bei aller Bescheidenheit: Der tiefe Einblick in erfolgreiche Unternehmen verhilft mir zu Erfahrungen, die für Sie sehr wertvoll sind. Beispielsweise wenn es darum geht, kostenbewusst zu planen. Mit meinem Team, dass lange zusammen arbeitet, garantiere ich Ihnen ja zudem Termine, deren Einhaltung sehr ambitiös ist…

Vielleicht inspirieren diese Hinweise ja sogar Bryan, einen Rechtsanwalt, der an einem meiner Verhandlungstrainings teilnahm. Er sagte mir folgendes: Für mich ist das Seminar ein Erfolg, wenn ich meinem Nachbarn meinen Stundenlohn erklären kann. Bryan, lass uns doch wissen, ob Du erfolgreich warst.

Fröhliche Grüsse und schönes Winter-Weekend,
Ihr Jörg Neumann

One Response to “Die Stundenlohn-Herausforderung”

  1. Herzlichen Dank für den guten Beitrag, kann dem nur beipflichten!
    Es fängt für mich schon viel früher an. Denn der Preis einer Dienstleistung sollte nicht einfach nur ein nacktes Produkt widerspiegeln, sondern mehr. Nämlich einen Nutzen und daraus eine Wirkung abgeben. Wenn die Wirkung sehr hoch ist, bzw. viel höher als der Preis, fragt auch niemand nach dem Stundenansatz. Wir werden jährlich nicht mehr als einmal nach dem Stundenlohn gefragt, dies ist, so denke ich ein gutes Zeichen. Und wenn dann doch nach dem Stundenlohn gefragt wird, ist die Sache schnell erledigt, weil wir von der Wirkung erzählen (anhand Praxisbeispielen).
    Doch wer eben ein nacktes, sprich austauschbares Produkt anbietet, muss sich nicht wundern, wenn er dauernd nach dem Stundenansatz gefragt wird. In dem Fall soll er sich von nzp oder anderen beraten lassen :-)

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