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Aus den Augen – aus dem Sinn

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Im Sommer haben wir zehn Veranstaltungen in zehn Spitälern besucht – solche, an denen Ärzte präsentieren und medizinische Lösungen vorstellen. Einige Ergebnisse hatten wir so nicht erwartet.

Fangen wir gleich mit den positiven Erkenntnissen an:

  • In einigen Spitälern präsentierten mehrere Personen als Team – dabei harmonierten sie sehr gut und die Präsentationen darf man wirklich als gut verständlich und gelungen bezeichnen.
  • Teils waren die Anlässe attraktiv ausgeschildert und die Empfangs-Mitarbeitenden waren prima informiert: so soll es sein.
  • Als besonderes Highlight wurden die Besucher zu Getränken und Dessert eingeladen und sie konnten auf einem Rundgang einen Blick hinter die Spital-Kulissen werfen.

Natürlich trafen wir auch auf eine Reihe von Schwächen:

  • Hektische Referenten, die in letzter Minute in den Saal kamen und ohne Begrüssung übereilt mit ihrer Präsentation anfingen.
  • «Erstarrte, passive» Mitarbeiter, die nicht wussten, dass sie als Gastgeber im Einsatz waren.
  • Einmal wurde der Zeitplan um 75 min (!) überschritten, das muss man sich erst mal trauen.

Aus den Augen – aus dem Sinn. Diese Redewendung trifft auf alle zehn Veranstaltungen zu, weil es in keinem einzigen Spital eine Nachbearbeitung des Anlasses gab. Schade, denn eine Kunden- bzw. Patientenkontaktkette lebt von gezielten Impulsen.

Ich wüsste übrigens eine solche Nachbearbeitung – Details dazu finden Sie auf nzp.ch. Sollten Sie in einem Spital arbeiten und den kleinen Report zu den zehn Veranstaltungen noch nicht kennen – eine Mail genügt, dann sende ich Ihnen diesen gerne zu.

Engagierte Grüsse!

Jörg Neumann

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